
Opus Sociale
Opus: ist der lateinische Begriff für „Arbeit“ oder „Werk“ – in diesem Falle wird die Bedeutung „Arbeit“ verwendet.
Sociale: ist die lateinische Form von „Sozial“ und ist abgeleitet von „socius“, was „Geselle“ oder „Gefährte“ bedeutet. Grundsätzlich wird in Bezug auf den Trägernamen „Sozial“ bevorzugt, um als Übersetzung von Opus sociale „Soziale Arbeit“ zu verwenden und soll als Zusammenfassung für das in Leistungen näher erläuterte Angebot fungieren. In Bezug auf unsere Arbeit bevorzugen wir die Bedeutung „Gefährte“, da wir uns als Gefährte – Wegbegleiter – der Familien und jungen Menschen sehen.
Unser Ziel ist es junge Menschen durch Förderung der Entwicklung und Erziehung dabei zu unterstützen, sich zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten zu entwickeln. Um dies zu ermöglichen ist
- ein stetiges Wachstum des Trägers, damit mehrere Bereiche (Hilfen zur Erziehung, die Einzelfallhilfe und Teile der Familienhilfe) abgedeckt und / oder miteinander verknüpft werden können und
- eine ständige Bereitschaft zu lernen und sich weiterzuentwickeln, um individuell Hilfen gestalten und das Angebot erweitern zu können,
von großer Bedeutung und unerlässlich.
Unser Slogan „für Entwicklung im Sozialen“ ist ebenso wie die Namenswahl bewusst gewählt und bedeutet, dass die Entwicklung jedes Akteurs - inklusive des Trägers - an und mit seinen Aufgaben zu wachsen und sich zu entwickeln, von tiefer Bedeutung ist. Bei den jungen Menschen und ihren Familien bedeutet dies mit der individuellen Unterstützung der jeweiligen.
Über uns
Die Idee, einen privaten Träger zu gründen, ist langsam wie ein Baum gewachsen und hat sich im November 2024, nach langjähriger Tätigkeit in verschiedenen Leitungspositionen bei unterschiedlichen großen und kleinen Trägern, manifestiert.
Der Wunsch, Hilfen individuell auf die Klienten anzupassen und dabei vielleicht auch mal von der Norm abzuweichen, um eine passgenaue Unterstützung zu kreieren, hat sich immer mehr herauskristallisiert.
Aus der Praxis wissen wir, dass dieser Wunsch umsetzbar ist, die Leistungserbringer aber häufig an ihren festen Strukturen - und vor allen Dingen Vorstellungen - festhalten. Sie hängen fest in langjährig strikt eingehaltenen Routinen und Strategien. Oft erschwert eine solche Einstellung die Arbeit der eingesetzten Pädagogen erheblich und eine individuelle Lösungs- und Ressourcenorientierte Hilfe stagniert oder geht nur schleppend voran. Sie führt zu Unzufriedenheit auf Seiten der Helfer und bei den beteiligten Familien und / oder jungen Menschen.
Wir möchten flexibel, individuell und kreativ Hilfen in Form von ambulanten Diensten der Kinder- und Jugendhilfe anbieten, die sich bei Bedarf zu einem Netzwerk zusammenschließen können, um so die bestmögliche Unterstützung geben zu können.
Die verschiedenen Bereiche können sich auf kurzen Wegen austauschen, unterstützen und aufeinander aufbauen. Damit eine individuelle und vollumfängliche Hilfe für jede Familie – jeden jungen Menschen wachsen kann. Diese Idee hat uns dazu bewogen Opus Sociale zu gründen.
Unsere Qualitätsstandards
Wir schaffen über die Qualität unserer Arbeit Vertrauen in unsere Dienste und in die Fähigkeit die vereinbarten Erziehungs- und Hilfeaufträge qualitativ hochwertig umzusetzen. Wir möchten unsere Hilfe auf einem hohen fachlichen Niveau erbringen, weshalb wir großen Wert auf Fort- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter legen. Unsere Arbeit ist gekennzeichnet durch ein praxisorientiertes, authentisches Handeln unserer Fachkräfte und Nichtfachkräfte und ist mit allen beteiligten Akteuren abgestimmt. Darauf basierend sind unsere Leistungen zielgerichtet, planvoll und strukturiert.
- eine respektvolle und wertschätzende Grundhaltung,
- vertraulicher Bezugsrahmen – Gewährleistung des familiären Intimbereichs,
- Beteiligung der Familie / des jungen Menschen,
- systemisch ausgerichtete Arbeitsweise,
- eine nach der Don Bosco Pädagogik ausgerichtete Grundhaltung,
- Lebensfeldorientierung,
- Alltagsnähe des Helfers,
- Authentizität
- Integration unterschiedlicher Ansätze der Sozialpädagogik / -arbeit, sowie der Psychologie im Bereich der Beratung und Begleitung,
- Standardisierte Hilfe- und Leistungsplanung, Systematische Dokumentation,
- Gewährleistung der Eltern- und Kinderrechte,
- Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiter (u. a. Zusammenarbeit mit einem Online-Schulungsportal),
- Supervision,
- Evaluation mit Statistischer Dokumentation,
- Weiterentwicklung und Anpassung der Leistungen,
- Zielorientierte Hilfegestaltung, Reflexion und Dokumentation,
- Regelmäßige Teambesprechungen,
- Support für die Mitarbeiter – übergreifende Koordination der Hilfen,
- Angemessene sachliche und räumliche Ausstattung,
- Regelmäßiger Austausch der Leitung mit den Kooperationspartner der Eingliederungs-hilfe unter Beteiligung des jungen Menschen und der eingesetzten SIA / I-H.
- Kooperation mit dem Jugendamt / Sozialamt,
- Einarbeitung neuer Mitarbeiter
- Kollegiale Fachberatung